Der Teleskop-Test

Mebus Teleskop: Was steckt hinter der Marke?

Kurz gesagt

Mebus ist eine Marke der Albert Mebus GmbH & Co. KG aus Wuppertal, die vor allem Uhren, Wetterstationen und Haushaltselektronik vertreibt. Unter dem Namen Mebus gibt es einfache, sehr günstige Linsenteleskope, etwa mit 50 oder 70 mm Öffnung. Für erste Blicke auf den Mond reichen sie; wer länger Freude haben will, greift besser zu einem Einsteigermodell eines Teleskop-Spezialisten.

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Alle Modelle im Vergleich

Mebus Teleskop: Vergleichstabelle
ModellTypÖffnungBrennweiteMontierungGeeignet fürAnfängerStärke und SchwächeAktionen
Celestron StarSense Explorer LT 70AZFür EinsteigerLinsenteleskop70 mm700 mmAzimutal, manuellMond, PlanetenJa Objektsuche per Smartphone 70 mm Öffnung: Deep Sky nur als schwache FleckenBei Amazon ansehen(öffnet Amazon in neuem Tab)Produktcheck
Bresser Junior 50/360 mit ZeltFür jüngere KinderLinsenteleskop50 mm360 mmAzimutal, manuellMondJa Günstig, leicht, kindgerecht 50 mm: Planeten nur als winzige ScheibchenBei Amazon ansehen(öffnet Amazon in neuem Tab)Produktcheck
National Geographic Kinderteleskop 70/400 mit AR-AppFür KinderLinsenteleskop70 mm400 mmAzimutal, manuellMondJa 70 mm, Rucksack, App-Hilfe Kurze Brennweite, Planeten bleiben kleinBei Amazon ansehen(öffnet Amazon in neuem Tab)Produktcheck

Stand 1. Oktober 2026. Einschätzungen auf Basis von Herstellerdaten und Marktvergleich, kein eigener Praxistest. So vergleichen wir

Wer ist Mebus?

Die Albert Mebus GmbH & Co. KG sitzt in Wuppertal und entwickelt und vertreibt nach eigenen Angaben seit 1930 „Optik- und Technikprodukte“: Uhren, Wetterstationen, Beleuchtung, Audiogeräte und einfache optische Geräte. Mebus ist außerdem exklusiver Vertriebspartner für BRAUN-Uhren und -Wetterstationen in Deutschland. Teleskope sind also kein Kerngeschäft, sondern ein Randsortiment.

Welche Mebus Teleskope gibt es?

Die Mebus-Teleskope, die wir gefunden haben, sind einfache Linsenteleskope im untersten Preisbereich, unter anderem:

  • ein Modell mit 50 mm Öffnung und 600 mm Brennweite (Artikel 37276). Ein Vergleichsportal nennt für dieselbe Artikelnummer 60/700 mm, die Angaben widersprechen sich also;
  • ein Modell mit 70 mm Öffnung und 300 mm Brennweite (F30070) mit beworbenen „1,5- bis 150-fach“.

Vertrieben werden sie vor allem über große Handelsketten. Auf der Mebus-Website selbst fanden wir zum Prüfzeitpunkt keine Teleskope im Sortiment.

Wie sind Mebus Teleskope einzuordnen?

Geräte dieser Preisklasse sind für einen ersten Blick auf den Mond geeignet. Typische Schwächen sind leichte Stative, die bei höherer Vergrößerung zittern, und knappe oder widersprüchliche technische Angaben. Die Brennweite von 300 mm beim 70-mm-Modell ergibt ein großes Bildfeld, aber Planeten bleiben klein. Ein Mythos, der sich hartnäckig hält: Für eine Herstellung „Made in Germany“ fanden wir keinen Beleg.

Worauf du stattdessen achten solltest

Wenn du ein günstiges erstes Teleskop suchst, achte auf 70 mm Öffnung, ein stabiles Stativ, einen Sucher und Okulare mit niedriger Einstiegsvergrößerung. Unsere Empfehlungen findest du unter Teleskope für Einsteiger und Teleskope für Kinder.

Häufige Fragen

Wo werden Mebus Teleskope hergestellt?
Dazu macht Mebus in den von uns geprüften Quellen keine Angabe. Eine Herstellung in Deutschland ist nicht belegt. Mebus selbst sitzt in Wuppertal und vertreibt Produkte verschiedener Kategorien.
Sind Mebus Teleskope gut?
Für ihren sehr niedrigen Preis bieten sie einen Einstieg für Mondbeobachtungen. Die veröffentlichten technischen Angaben sind knapp und teils widersprüchlich. Für ernsthafte Beobachtung empfehlen wir Geräte von Teleskop-Herstellern.
Hat Stiftung Warentest Mebus Teleskope getestet?
Wir haben bei Stiftung Warentest bislang keinen Teleskop-Test gefunden (Stand Oktober 2026).

Verantwortlich: Redaktion Der Teleskop-Test